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Mitte
Berlin : Bezirke : Mitte : Museumsinsel
25-Apr-1998/06-Jan-06
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Die Museumsinsel
Auf der Museumsinsel zwischen der Straße Am Kupfergraben und
der Spree befinden sich sechzehn der sechsundzwanzig staatlichen
Museen Berlins.
Mehrere Straßenbahnlinien führen zur Endhaltestelle
Kupfergraben: die Linien 22, 46, 49, 70 und 71. Von den
S-Bahnhöfen Friedrichstraße und Marx-Engels-Platz sowie von der
Straße Unter den Linden kommt man nach kurzem Fußweg ebenfalls
hierher.
Pergamon-Museum
Das Pergamon-Museum ist das wohl berühmteste Museum Berlins.
Als erstes Architekturmuseum der Weltwurde es nach langwierigen,
durch den ersten Weltkrieg noch unterbrochenen Bauarbeiten im
Jahre 1930 eröffnet und bald weithin bekannt. Der Altar von
Pergamon, der schon im Altertum zu den Weltwundern gerechnet
wurde, gab ihm seinen Namen. Im gleichen Hause-zu erreichen
mittels eines Übergangs über den Kupfergraben, der direkt zur
neuen Eingangshalle führt- befinden sich die Antiken-Sammiung,
das Vorderasiatische Museum, das Islamische Museum, die
Ostasiatische Sammlung, das Museum Fürvolkskunde.
Altes Museum
Als erstes Berliner Museum öffnete dieses Haus am Berliner
Lustgarten im Jahre 1830 seine Pforten. Erbaut hatte es Karl
Friedrich Schinkel. Die Auswahl der anfangs ausgestellten Werke
aus dem königlichen Kunstbesitz hatte eine Kommission getroffen,
der u.a. Wilhelm von Humboldt und Karl Friedrich Schinkel
angehörten. Heute enthält das Museum Gemälde und Bildwerke
deutscher Künstler des 20. Jahrhunderts aus der Nationalgalerie
sowie das Kupferstichkabinett und die Sammlung der Zeichnungen.
Häufig finden auch repräsentative Ausstellungen statt.
Neues Museum
Das Neue Museum, als Erweiterungsbau der Kunstsammlungen von
dem Schinkel-Schüler Friedrich August Stüler erbaut und 1856
eröffnet, wurde im zweiten Weltkrieg vollständig zerstört. Der
Wiederaufbau begann 1986.
Nationalgalerie
Hinter den Kolonnaden an der zur Friedrichsbrücke führenden
Bodestraße erhebt sich die 1861 als öffentliche Sammlung neuerer
Kunst gegründete und 1876 in diesem Gebäude eröffnete
Nationalgalerie. Heute wird dort Malerei und Plastik des 19. und
teilweise auch des 20. Jahrhunderts gezeigt.
Bode-Museum
Der Zugang zu diesem Haus erfolgt von der Monbijoubrücke am
nordwestlichen Zipfel der Museumsinsel. Es wurde 1904 eröffnet
und trägt seit 1956 den Namen des international geachteten
Museumsfachmannes und vormaligen Generaldirektors der Berliner
Museen Wilhelm von Bode.
Im Bode-Museum befinden sich das Ägyptische Museum, die
Papyrus-Sammiung, die Frühchristlich-Byzantinische Sammlung, die
Gemäldegalerie, das Münzkabinett und das Museum für Ur- und
Frühgeschichte.
Für die Staatlichen Museen zu Berlin betragen die
Eintrittspreise für jeweils ein Haus pro Person 1,05 M, Gruppen
von mindestens 10 Teilnehmern zahlen pro Person 0,80 M, Schüler,
Studenten, Schwerbeschädigte und Rentner 0,50 M.
Für alle Auskünfte steht das Informationszentrum in der
Eingangshalle des Pergamon-Museums zur Verfügung (Telefon
2200381, App. 444). Dort können auch Voranmeldungen für
Führungen und Sonderveranstaltungen abgegeben werden.
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