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Gliederung Berlins nach 1920
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Erstellt/bearbeitet: 11-Mar-1998/03-Feb-06
Systemzeit: Samstag, 10.01.2009, 01:13:58.
Home : Berlin : Gliederung : 1920
Übersicht
Mit dem Groß-Berlin-Gesetz (»Gesetz über die Bildung einer
neuen Stadtgemeinde Berlin«), das am 27. April 1920 vom Preußischen
Landtag beschlossen wurde und am 1. Oktober 1920 in Kraft trat, wurden neue
Teile in die bisherige Stadtgemeinde Berlin eingegliedert:
- die sechs Stadtkreise Lichtenberg, Schöneberg, Wilmersdorf,
Charlottenburg, Neukölln und Spandau sowie
- aus den umliegenden Kreisen Niederbarnim, Osthavelland und Teltow
die Stadtgemeinde Cöpenick, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirke.
Der neue Stadtkreis Berlin schied aus der Provinz Brandenburg aus und
bildete fortan einen eigenen Verwaltungsbezirk. Zu den bis dahin 1,9
Millionen Berlinern kamen damit 1,2 Millionen Einwohner dazu. Das
Stadtgebiet vergrößerte sich von 66 km² auf 883 km².
Es entstanden 20 Verwaltungsbezirke:
- Aus Alt-Berlin wurden die Bezirke Mitte, Tiergarten, Wedding,
Prenzlauer Berg (zunächst als Prenzlauer Tor), Kreuzberg (zunächst als
Hallesches Tor) und Friedrichshain geschaffen;
- Aus den ehemaligen selbstständigen Städten entstanden die Bezirke
Charlottenburg, Spandau, Wilmersdorf, Schöneberg, Neukölln, Köpenick und
Lichtenberg;
- Einige neu geschaffene Bezirke eurden nach den Gemeinden benannt,
die zu dieser Zeit die meisten Einwohner hatten: die Bezirke Pankow,
Reinickendorf, Steglitz, Zehlendorf, Tempelhof, Treptow und Weißensee.
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