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Historische Stadtmauern
Berlin : Historische Stadtmauern : Übersicht
21-Jul-2001/17-Nov-06
Übersicht
Historische Stadtmauern von Berlin waren:
- Berlin/ Cölln, ab ca. 1260 und 1280 umgeben mit einem
Feldstein-Mauerwerk, im 14. Jahrhundert in Backstein
erneuert und erhöht.
Verlauf: Heutige Waisenstraße mit den Stadttoren Spandauer Tor,
Oderberger Tor und Stralauer Tor.
- Befestigungswerke für die Residenz, errichtet 1658 bis 1683 nach
Plänen von Johann Gregor Memhardt unter Kurfürst Friedrich Wilhelm.
Verlauf: Stralauer und Oderberger Tor; Spandauer und Köpenicker
Tor etwas vorverlegt; Leipziger Tor am Spittelmarkt ersetzt
das Gertraudentor; neu hinzu kommt das Dorotheenstädtische Tor; wurde 1734
abgerissen.
- Zollmauer, ca. 15 Kilometer lang, errichtet zwischen 1734 und 1736;
ursprünglich 14 Tore, deren Namen teilweise noch heute
gebräuchlich sind:
- Brandenburger Tor,
- Frankfurter Tor,
- Hallesches Tor,
- Hamburger Tor,
- Königstor,
- Kottbusser Tor,
- Landsberger Tor,
- Oranienburger Tor,
- Rosenthaler Tor,
- Schönhauser Tor,
- Potsdamer Tor,
- Prenzlauer Tor,
- Schlesisches Tor,
- Stralauer Tor.
Später kamen hinzu:
- Neues Tor (1832),
- Anhalter Tor (1840),
- »Neues« Köpenicker Tor (1848),
- Wassertor (1850).
Quellennachweise
Mathias Stengel:
Berlin-Mitte. Tradition, Kultur und Szene im Herzen Berlins. Berlin: Jaron
Verlag 1997.
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