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Kindertotenlieder (1901-1904)
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Erstellt/Bearbeitet: 14-Apr-2005/11-Jan-07
Systemzeit: 10.01.2009 01:01:31
Home : Audio : Werke : K : Kindertotenlieder
Übersicht
Die Kindertotenlieder sind eine Vertonung von fünf Gedichten
aus der gleichnamigen Sammlung von Friedrich Rückert (1788-1866), die
Gustav Mahler
zwischen 1901 und 1904 komponierte.
In ihren Erinnerungen an Gustav Mahler drückt Mahlers Witwe
Alma ihr Unverständnis über die Kindertotenlieder aus:
»Ich kann es wohl begreifen, daß man so furchtbare Texte
komponiert, wenn man keine Kinder hat [...]. Ich kann es aber nicht
verstehen, daß man den Tod von Kindern besingen kann, wenn man sie
eine halbe Stunde vorher, heiter und gesund, geherzt und geküßt hat.
Ich habe damals sofort gesagt: 'Um Gottes Willen, Du malst den
Teufel an die Wand!'«
Tatsächlich erfreute sich Mahlers Familie zur Zeit der Entstehung
dieses Liederzyklus bester Gesundheit, jedoch drei Jahre später verstarb
seine ältere Tochter an Scharlach. In der Rezeption der
Kindertotenlieder wurde daher viel darüber gemutmaßt, ob Mahler den
Tod seines Kindes vorausgeahnt habe, oder ob es sich nur um einen
unglicklichen Zufall gehandelt habe.
Lieder des Zyklus
- Nun will die Sonn' so hell aufgehn!
- Nun seh' ich wohl, warum so dunkle Flammen
- Wenn dein Mütterlein
- Oft denk' ich, sie sind nur ausgegangen!
- In diesem Wetter!
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