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Deutsche Oper Berlin
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Erstellt/Bearbeitet: 20-May-2005/11-Jan-07
Systemzeit: 24.07.2008 15:56:58
Home : Audio : Spielorte : D : Deutsche.Oper.Berlin
Übersicht
Die Deutsche Oper ist ein Opernhaus im Berliner Bezirk
Charlottenburg-Wilmersdorf.

Geschichte
Die Geschichte des Hauses geht zurück auf das Deutsche Opernhaus in
Charlottenburg (Bismarckstraße 34–37), das von 1911–1912 durch Heinrich
Seeling erbaut und am 7. November 1912 mit Ludwig van Beethovens Fidelio
eröffnet wurde (laut anderen Quellen war das Baujahr 1896). Nach der
Bildung von Groß-Berlin und der damit verbundenen Eingemeindung der bis
dahin selbstständigen Stadt Charlottenburg in die damalige
Reichshauptstadt 1920 erfolgte 1925 eine Umbenennung in Städtische Oper;
das Haus verfügte über 2.300 Sitzplätze.
Während der Zeit des Nationalsozialismus unterstützte Joseph Goebbels
das Haus, das er wieder in Deutsches Opernhaus umbenennen ließ; Hermann
Göring favorisierte dagegen die Deutsche Staatsoper. Das Gebäude wurde
1935 durch Paul Baumgarten umgebaut (2.098 Sitzplätze) und am 23.
November 1943 zerstört; Vorstellungen fanden bis 1945 im Admiralspalast
statt, der nach dem Krieg bis 1955 durch die Staatsoper Unter den Linden
genutzt wurde.
Nach Kriegsende nutzte das Deutsches Opernhaus für Vorstellungen das
Gebäude des Theaters des Westens, bis der durch Fritz Bornemann von
1957–1961 erbaute, noch heute genutzte Neubau am 24. September 1961 mit
Mozarts Don Giovanni eröffnet werden konnte; der Opernneubau hatte 27,5
Millionen DM gekostet. Im Jahr 1961 erfolgte auch die Umbenennung in den
heutigen Namen Deutsche Oper Berlin.
Künstlerisches Profil
Die Deutsche Oper ist mit 1.885 Sitzplätzen zwar heute das mit
Abstand größte Opernhaus Berlins. Die Auslastung ist etwas geringer als
die der Staatsoper Unter den Linden, die finanziell jedoch auch
erheblich besser gestellt ist.
Bedeutende Uraufführungen
Deutsche Oper Berlin:
- 1990: Hans Werner Henze: Das verratene Meer
- 1988: Marc Neikrug: Los Alamos
- 1987: Wolfgang Rihm: Oedipus
- 1981: Mauricio Kagel: Aus Deutschland
- 1972: Wolfgang Fortner: Elisabeth Tudor
- 1969: Boris Blacher: 200.000 Taler
- 1968: Luigi Dallapiccola: Ulisse
- 1966: Roman Haubenstock-Ramati: Amerika
- 1965: Hans Werner Henze: Der junge Lord
- 1964: Roger Sessions: Montezuma
- 1961: Giselher Klebe: Alkmene
Städtische Oper Berlin:
- 1932: Kurt Weill, Die Bürgschaft
- 1932: Franz Schreker, Der Schmied von Gent
Intendanten
Auswahl einiger Intendanten der Deutschen Oper Berlin:
- Götz Friedrich
- Rudolf Sellner
- Carl Ebert
- Kirsten Harms (seit 2004)
Siehe auch
Weitere Opernhäuser in Berlin:
Literatur
Netmarks
Offizielle Homepage der Deutschen Oper Berlin,
www.deutscheoperberlin.de.
Berlin: Städtische Oper mit diversen zeitgenössischen
Postkartenmotiven,
www.andreas-praefcke.de/carthalia/germany/berlin_staedtischeoper.htm
(englisch).
Berlin: Deutsche Oper mit diversen zeitgenössischen
Postkartenmotiven,
www.andreas-praefcke.de/carthalia/germany/berlin_deutscheoper.htm
(englisch).
Quelle und Lizenz
Anmerkungen
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