Manch einer wandert wahllos die Stände der CeBIT mit einem Kilo
Visitenkarten ab und drückt jedem personalbevollmächtigt wirkenden
Schnösel seine Bewerbungsunterlagen in die Hand; manch einer mag mit
dieser Methode Erfolg haben, ich halte nicht viel davon, schon allein,
weil die Unterlagen möglicherweise in unerwünschte Kanäle wandern.
Anders sieht die Situation aus, wenn man sich im Vorfeld einer Messe
über die teilnehmenden Unternehmen informiert hat und bereits Gesprächs-
oder Vorstellungstermine vereinbart hat; hier wissen beide Seiten
bereits ungefähr, worauf sie sich einlassen.
Ein wichtiger Nachteil für den Bewerber: Man stellt sich bei einem
Unternehmen vor, dessen Geschäftsräume und Gepflogenheiten man
möglicherweise nur von der Ausnahmesituation einer Messe her kennt; der
Eindruck vom Unternehmen wird dann vielleicht übermässig vom Schein
eines Messeauftrittes geprägt.